Artikel-Schlagworte: „Photovoltaik“

Bessere Förderung des Eigenverbrauchs von Solarstrom bietet neue Marktchancen

Die Selbstnutzung von Sonnenstrom wird durch die Veränderungen im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) für viele Kunden des Elektrohandwerks eine lohnende Sache. Während sich bei der technischen Umsetzung wenig ändert, wird die Kundenberatung und das Thema Kalkulation und Steuern komplexer.

Der Eigenverbrauch von Solarstrom wird in Zukunft noch besser gestellt und sich daher für viele Sonnenstrom- Produzenten mit eigenem Stromverbrauch rechnen. Das Elektrohandwerk sollte bei der Kundenberatung die komplexen Zusammenhänge von Förderung und steuerliche Aspekten vermitteln können.

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Experten diskutieren Perspektiven für das Elektrohandwerk

Das Elektrohandwerk bleibt auch in Zukunft das Schlüsselhandwerk in Sachen Photovoltaik. Mit zusätzlichen Aktivitäten bei Marketing und Service lassen sich neue Marktanteile im Privatkundenbereich gewinnen. Zu diesem Schluss kam eine Expertenrunde, zu der unsere Redaktion gemeinsam mit der Berliner Elektroinnung eingeladen hatte.

Trotz der zu erwartenden tiefen Einschnitte in die Förderpolitik für Photovoltaik sehen die Teilnehmer der Expertenrunde »Photovoltaik« eine große Zukunft für diesen Markt. Dabei kann das Elektrohandwerk eine tragende Rolle spielen, denn das Privatkundensegment wird an Bedeutung gewinnen. Handwerk, Handel und Industrie müssen auf dem Weg dorthin noch einige Defizite abbauen und vor allem bei der Vermarktung ihrer Leistungen dazulernen…

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Pressemitteilung

 

Dächer von Berliner Schulen werden durch die Ever Energy Group GmbH zu Solarkraftwerken

 

 

 

die Ever Energy Group macht berliner Schuldächer zu Solarkraftwerken

die Ever Energy Group macht berliner Schuldächer zu Solarkraftwerken

Die Bezirke Friedrichshain/Kreuzberg, Charlottenburg/Wilmersdorf und Pankow wollen die Ausstattung von Schulgebäude-Dächern mit Fotovoltaikanlagen vorantreiben. Für private Investoren bietet sich hier eine krisensichere und renditestarke Geldanlage.

 

Berlin, den 22. Juni 2009. Feste und gesicherte Einspeisevergütungen, niedrige Kreditzinsen und gesunkene Preise für Solarmodule – Investitionen in Fotovoltaik-Anlagen sind derzeit attraktiv wie nie zuvor. Die Bezirke Friedrichshain/Kreuzberg, Charlottenburg/Wilmersdorf und Pankow haben deshalb im Juni die Berliner Firmen für alternative Energien, Ever Energy Group und Cleanenergies GmbH, damit beauftragt, Dachflächen auf Schulgebäuden mit Fotovoltaikanlagen auszustatten.

Auf insgesamt ca. 40.000 Quadratmetern Dachflächen auf 29 Schulgebäuden sollen Solarmodule installiert werden – das entspricht einer Fläche von etwa 6 Fußballfeldern. Die rund 7.700 Fotovoltaik-Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 1.390 kWp werden zusammen eine jährliche Menge von 1,25 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren und damit etwa 139.000 Tonnen CO2 einsparen. Mehr als 300 Haushalte mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden pro Jahr können so umweltfreundlich mit Strom versorgt werden.

 

Bereits seit 2004 werden Dächer öffentlicher Gebäude des Landes Berlin an private Investoren zur Installation von Photovoltaik-Anlagen vergeben. Die “Solardachbörse” ist das gemeinsame Dächerangebot der Senatsverwaltungen und Bezirksämter. Die Bezirke verbessern mit dieser Maßnahme nicht nur ihre Klimabilanz – sie verschaffen dem Berliner Landeshaushalt auch zusätzliche Einnahmen – für die Schuldächer in Friedrichshain/Kreuzberg, Charlottenburg/Wilmersdorf und Pankow sind das etwa 15.000 Euro im Jahr.  „Diese Zahlen machen deutlich, welch großes ökonomisches und ökologisches Potential in ungenutzten Dachflächen liegt“, sagt Steve Neumann, Geschäftsführer der Cleanenergies GmbH, die für die Installation der Solarmodule zuständig sein wird.

 

Das Geld für die Fotovoltaikanlagen auf Schuldächern in den genannten Bezirken soll von privaten Anlegern kommen. Sie erhalten im Gegenzug die Einnahmen aus dem erzeugten Strom. „Allein durch die garantierte Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), die in diesem Jahr noch 0,43 € pro Kilowattstunde beträgt, können Anleger mit diesem Investment eine Rendite von mehr als 9 Prozent erwirtschaften“, verspricht Matthias Streibel, Geschäftsführer der Ever Energy Group GmbH, die die Vermarktung der Dachflächen übernommen hat.

„Hinzu kommen interessante Steuervorteile, denn Fotovoltaikanlagen dürfen seit Januar 2009 wieder degressiv abgeschrieben werden. Das bedeutet, dass Anleger jedes Jahr
25 Prozent vom Restwert ihrer Anlage von der Steuer absetzen können“, so Streibel. Und dadurch, dass wir den kalkulierten Mindestertrag der Anlage über eine Versicherung abdecken, ist den Anlegern ihre Rendite auch dann sicher, wenn es so viel regnet, wie dieses Jahr im Juni.“ Fragen von Investoren beantwortet Matthias Streibel unter der Telefonnummer:
(030) – 70 71 80 80. Weitere Informationen im Internet unter www.everenergy.de.

Globalstrahlung 2001
Globalstrahlung 2001

Quelle: Deutscher Wetterdienst | http://www.dwd.de/solarenergie

Globalstrahlung 2000
Globalstrahlung 2000

Quelle: Deutscher Wetterdienst | http://www.dwd.de/solarenergie

Globalstrahlung 1999Globalstrahlung 1999

Quelle: Deutscher Wetterdienst | http://www.dwd.de/solarenergie

Globalstrahlung 1998
Globalstrahlungskarte 1998

Globalstrahlungskarte 1998

 Quelle: Deutscher Wetterdienst | http://www.dwd.de/solarenergie

Funktion der Photovoltaikzellen

Das Herz des Photovoltaiksystems sind die in den Modulen versammelten Photovoltaikzellen. Das Funktionsprinzip einer Photovoltaikzelle basiert auf der direkten Umwandlung von Licht in Strom. Die Photovoltaikzelle besteht aus einer negativ dotierten Siliziumschicht mit Elektronenüberschuss und einer positiv dotierten Schicht, die zu wenig Elektronen aufweist. Beide Schichten werden durch eine Grenzschicht voneinander getrennt.

Fällt nun Sonnenlicht auf die Zellen, werden Ladungen aus den beiden Siliziumschichten freigesetzt. Durch die Trennung an der Grenzschicht entsteht elektrische Spannung. Wird jetzt der Stromkreis zwischen den beiden oberen und unteren Polen geschlossen, fließt Strom.

Verwendet werden in den Modulen entweder monokristalline oder polykristalline Photovoltaikzellen. Der Unterschied liegt im Wirkungsgrad. Damit die wertvollen Zellen bestens geschützt sind, sitzen sie in unseren Hochleistungsmodulen, die auch über Jahrzehnte harten Witterungsbedingungen standhalten.


Was ist Photovoltaik

Eine Photovoltaik-Anlage ist Ihre Direktleitung zur Sonne

1921 erhielt Albert Einstein den Nobelpreis nicht, wie oft vermutet für die Relativitätstheorie, sondern für seine Deutung des photoelektrischen Effekts.

Ein Genie-Streich, der heute unter dem Begriff Photovoltaik zur Formel Nr. 1 in der Energieversorgung avanciert.

Photovoltaik (PV) ist die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom. Die Leitung bei diesem äußerst spannenden Prozess übernehmen viele fleißige Solarzellen, die in speziellen PV-Modulen in Reihe zusammengeschaltet sind.

Das eintreffende Sonnenlicht löst eine physikalische Reaktion aus, in dessen Folge die Solarzellen einen Gleichstrom erzeugen. Dieser kann – je nach Bedarf und vorherrschenden Volt-Verhältnissen – in Wechselstrom mit entsprechender Spannung umgewandelt werden.

Und schon haben Sie Strom, wie er aus der Steckdose kommt.

Unter Photovoltaik oder Fotovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Strahlungsenergie, vornehmlich Sonnenenergie, in elektrische Energie. Seit 1958 ist sie zur Energieversorgung der meisten Raumflugkörper mit Solarzellen im Einsatz. Inzwischen wird sie auch auf der Erde zur Stromerzeugung eingesetzt und findet Anwendung auf Dachflächen, bei Parkscheinautomaten, in Taschenrechnern, an Schallschutzwänden oder auf Freiflächen. Der Name setzt sich aus den Bestandteilen Photos – das griechische Wort für Licht – und Volta – nach Alessandro Volta, einem Pionier der Elektrotechnik – zusammen. Die Photovoltaik gilt als Teilbereich der umfassenderen Solartechnik, die auch andere technische Nutzungen der Sonnenenergie einschließt.

Die als Licht und Wärme auf die Erde auftreffende Menge an Sonnenenergie beträgt jährlich 1,5 · 1018 kWh; dies entspricht in etwa dem 15.000-fachen des gesamten Primärenergieverbrauchs der Menschheit im Jahre 2006 (1,0 · 1014 kWh/Jahr). Der Lichtenergieeintrag durch die Sonne beträgt pro Jahr etwa 1,1 · 1018 kWh. Diese Strahlungsenergie kann prinzipiell aufgefangen und teilweise in Elektrizität umgewandelt werden, ohne dass Nebenprodukte wie Abgase (beispielsweise Kohlendioxid) entstehen. Der Wellenlängenbereich der auftreffenden elektromagnetischen Strahlung reicht vom kurzwelligen, nicht sichtbaren Ultraviolett (UV) über den sichtbaren Bereich (Licht) bis weit in den langwelligeren infraroten Bereich (Wärmestrahlung) hinein. Bei der Umwandlung wird der photoelektrische Effekt ausgenutzt.

Die Energiewandlung findet mit Hilfe von Solarzellen, die zu so genannten Solarmodulen verbunden werden, in Photovoltaikanlagen statt. Die erzeugte Elektrizität kann entweder vor Ort genutzt, in Akkumulatoren gespeichert oder in Stromnetze eingespeist werden. Bei Einspeisung der Energie in das öffentliche Stromnetz wird die von den Solarzellen erzeugte Gleichspannung von einem Wechselrichter in Wechselspannung umgewandelt. Mitunter wird eine alleinige Energieversorgung mittels Photovoltaik in Inselsystemen realisiert. Um hier kontinuierlich Energie zur Verfügung zu stellen, muss die Energie gespeichert werden. Ein bekanntes Beispiel für akkumulatorgepufferte Inselsysteme sind Parkscheinautomaten.

Die photovoltaische Energiewandlung ist wegen der Herstellungskosten der Solarmodule im Vergleich zu herkömmlichen Kraftwerken deutlich teurer, wobei allerdings große Teile der Folgekosten der konventionellen Energiewandlung nicht in die heutigen Energiepreise mit eingehen. Das stark schwankende Strahlungsangebot erschwert den Einsatz der Photovoltaik. Die Strahlungsenergie schwankt vorhersehbar tages- und jahreszeitlich bedingt, sowie täglich abhängig von der Wetterlage. Beispielsweise kann eine fest installierte Solaranlage in Deutschland im Juli einen gegenüber dem Dezember bis zu fünfmal höheren Ertrag bringen. Sinnvoll einsetzbar ist die photovoltaische Energiewandlung als ein Baustein in einem Energiemix verschiedener Energiewandlungsprozesse. Ohne die Möglichkeit einer wirtschaftlichen Energiespeicherung im großen Maßstab werden hierbei konventionelle Elektrizitätswerke nicht völlig zu ersetzen sein. Das Stromeinspeisungsgesetz und insbesondere das Erneuerbare-Energien-Gesetz haben zu einem Boom bei der Errichtung von Photovoltaikanlagen in Deutschland geführt. So wurde Ende Juni 2005 die Schwelle von 1000 MW installierter elektrischer Nennleistung von Photovoltaikanlagen überschritten, das entspricht einer Verhundertfachung in den letzten zehn Jahren.

Wussten Sie, dass mit der Sonnenenergie, die an einem einzigen Tag die Erde erreicht, der gesamte Energiebedarf der Menschheit 8 Jahre lang gedeckt werden kann? In einer Zahl ausgedrückt, schickt die Sonne täglich 960 Billionen kW Energie zur Erde. Und die können Sie jetzt gratis für die Stromerzeugung nutzen: mit einer Photovoltaikanlage. Fotovoltaik

Einmal installiert, produziert eine Photovoltaikanlage kostenlos Strom – und das mehrere Jahrzehnte lang. Ohne Emissionen und hohe Energieverluste. Denn die Photovoltaikzellen werden bei der Stromgewinnung weder abgenutzt noch verbraucht. Das Schönste: Dies lohnt sich nicht nur finanziell, sondern ist auch praktizierter Umweltschutz, der die Zukunft der kommenden Generation sichern hilft.

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