Immobilien in Frankfurt-Oder
Haus kaufen in Frankfurt-OderWarum sich Häuser in Frankfurt-Oder einfach lohnen |
Frankfurt an der Oder markiert einen der äußersten Punkte vom östlichen Brandenburg. Die ehemalige Handels- sowie Hansestadt liegt am Westufer der Oder und grenzt direkt an Polen. Slubice und Frankfurt Oder bilden die einzige europäische Doppelstadt, die von viel Grün umgeben ist. Auf jeden Einwohner kommt mehr als 660 Quadratmeter Waldfläche. Wald-, Auen- und Seenlandschaften bilden einen erholsamen Kontrast zur städtischen Kultur, Sport, Bildung und Wirtschaft. Frankfurt an der Oder trägt inzwischen viele Namen, die auch ihre Vielfalt widerspiegeln. Sport-, Solar- oder Kleiststadt sind davon die bekanntesten. Zukünftig soll diese sogar zur “Stadt der kurzen Wege” werden. Ziel ist, Frankfurt Oder nach und nach barrierefrei umzugestalten. Erste Schritte sind bereits getan. Die Stadt ersetzte beispielsweise die Niederflurbusse und schulte alle BusfahrerInnen. Zudem zählt die Frankfurt zu den Top 5 der dynamischsten Regionen Deutschlands (Städteranking 2010, Initiative »Neue Soziale Marktwirtschaft«). Diese insgesamt gute Ausgangslage lässt auch das Interesse von Zugezogenen stetig steigen.
Frankfurt-Oder Infrastruktur
In der kreisfreien Kleiststadt leben mehr als 60.000 Einwohner. Frankfurt Oder hat zudem gute Verkehrsverbindungen. Die Bundesautobahn A 12, die Bundesstraßen B 5, B 87, B 112 und B 112n gewähren einen guten Anschluss sowohl in Richtung Polen als auch nach Berlin, Hamburg und Leipzig. Wer auf öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, kann mit der Straßenbahn, mit dem Omnibus und mit der Bahn fahren. Innerhalb von 60 Minuten erreicht man Berlin mit der RE 1. Ferner pendeln die RE 11 nach Cottbus und die Ostdeutschen Eisenbahn-Linien in Richtung Berlin. Der Bahnhof Frankfurt Oder wird von vielen internationalen Züge nach Warschau oder Moskau durchquert. Damit wird die Stadt zu einem wichtigen Eisenbahngrenzübergang in Richtung Polen.
Frankfurt an der Oder zeichnet sich auch durch unzählige Kultur- und Sportveranstaltungen, Bildungs- und Sozialeinrichtungen aus. Es gibt ein Klinikum, den evangelischen Lutherstift, viele Wohn- und Freizeitangebote für Senioren, Kindertagesstätten, Grund-, Gesamt- und Oberschulen, Gymnasien, Förderschulen, Bibliotheken, eine Volkshochschule, eine Musikschule, Kinos, Theater, Kabarett,Kleist Forum Frankfurt, die Europa-Universität sowie verschiedene Freizeittreffs für Jung und Alt. Besonders beliebt sind Sportvereine. Jeder Fünfte ist sportlich aktiv.
Frankfurt-Oder: Wo es sich zu wohnen lohnt
Laut Zahlen des Amtes für Jugend und Soziales wohnt jeder jeder Fünfte in einem Ein- oder Zweifamilienhaus. Doch viele Neubürger fragen sich, in welchem der fünf Stadtteile sich das Wohnen besonders lohnt. Dazu gehört auch, Häuser in Frankfurt Oder zu kaufen oder zu bauen.
Die Kleiststadt gliedert sich in:1) das Zentrum mit den Stadtteilen Stadtmitte, Gubener Vorstadt und Obere Stadt,
2) Beresinchen mit den Stadtteilen Altberesinchen und Neuberesinchen und den Ortsteilen Güldendorf und Lossow,
3) den Nordteil mit den Stadtteilen Lebuser Vorstadt, Hansaviertel, Klingetal, den Ortsteilen Kliestow und Booßen.
4) in den Westteil mit dem Stadtteil Nuhnenvorstadt, den Ortsteilen Rosengarten/ Pagram und Lichtenberg
5) in den Südteil mit dem Stadtteil Süd, den Ortsteilen Markendorf, Markendorf-Siedlung und Hohenwalde.
Wer einen etwas ländlicheren Landstrich sucht, ist in Güldendorf richtig. Das ist der älteste Ortsteil, der etwa sieben Kilometer nordöstlich des Helenensees liegt. Der Märkische Naturgarten mit dem Faulen See, Landschaftsschutzgebiete, die Lossower Berge, das Mühlental sowie der Eichwald sind Besuchermagneten. Früher gab es hier eher Landwirtschaft und Weinbau, heute Handwerk- und Dienstleistungsbetriebe. Ferner gibt es eine Kita, u.a. Heimat- und Karnevalvereine, eine Feuerwehr, eine Kirche und einen Jugendtreff
Booßen befindet sich zwischen der Lebuser Platte und dem Naturschutzgebiet Booßener Teiche. Mitte des 19. Jahrhunderts baute man hier Kohle ab. Nachdem 1925 der Bergbau verschwand, ist heutzutage Fischzucht, Landwirtschaft und Handwerk stark ausgeprägt. Es gibt neben einer Kirche noch den Bismarkturm und das Schloss, was heute eine Kindertagesstätte und ein Jugendtreff ist. Zudem gibt es eine Grundschule. Der Ortsteil eignet sich daher für junge Familien, auch wegen der Nähe zur Natur.
Hohenwalde zählt nur 452 Einwohner und liegt am Südrand des Lebuser Landes. Es ist umgeben von Auen-, Wald- und Seenlandschaften. Es ist sehr dörflich geprägt und besonders bei Pferdeliebhabern bekannt. Doch nicht nur wegen der Möglichkeit zu Ausritten in das Landschaftsschutzgebiet Biegener Hellen, sondern auch wegen der Hohenwalder Pferdetage.
Kliestow befindet sich im nordwestlichen Teil von Frankfurt an der Oder und ist der drittgrößte Ortsteil der Stadt. Am Hexenberg entstand bereits in den fünfziger Jahren eine Wohnsiedlung. In den achtziger Jahren kam die Wohnanlage am Frankfurt Weg hinzu, die ehemals für Mitglieder der LPG und GPG gedacht war. Alle Grundstücke sind gleichgroß, einstöckig und mit Keller sowie Garage ausgestattet. Die neueste Wohnanlage nennt sich Sonnenhang und entstand beim Kohlenberg. Hier stehen Reihen- und Einfamilienhäuser, wo u.a. der Boxstar Axel Schulz wohnt.
Markendorf war ursprünglich eine sorbische Deichansiedlung und wurde 1947 eingemeindet. Früher gab es hier das bekannte VEB Halbleiterwerk, aktuell befindet sich hier ein großes Logistikzentrum als Arbeitgeber. Weiterhin findet man auch neue Eigenheimsiedlungen. Das nahe Schlaubetal wird zur Erholung genutzt. Als kultureller Höhepunkt ist das jährliche Baumblütenfest bekannt.
Rosengarten / Pagram hat einen eigenen Bahnhof, der häufig von Besuchern und Wanderern angefahren wird. In der nahen Umgebung gibt es verschiedene Ausflugsmöglichkeiten wie z.B. den Frankfurter Stadtwald. Dort gibt es auch einen Wildpark. Zudem existieren Badegelegeheiten in den umliegenden Seen.
Frankfurt-Oder – Sehenswertes
Es gibt eine Vielzahl an Museen. Im Junkerhaus hat das Museum Viadrana seinen Sitz und zeigt die jahrhundertelange Regionalgeschichte. Das Museum Junge Kunst Frankfurt verfügt über eine der besten Kunstsammlungen aus Ostdeutschland. Hier kann man über 11.000 Werke der Malerei, Zeichnungen, Aquarelle, Druckgrafiken, Installationen, Skulpturen und sogar polnische Grafiken sehen. Frankfurt Oder hat seinem berühmten Sohn ein Museum gewidmet: das Kleistmuseum. Das Literaturmuseum ist auch eine Forschungseinrichtung, das sich den Werken des Novellisten Heinrich von Kleist widmet. Über die sportlichen Erfolge der Frankfurter berichtet das Sportmuseum.
Kirchenliebhaber kommen in der Kleiststadt auf ihre Kosten. Es gibt unzählige sakrale Bauten. Die bekannteste ist die fünfschiffige Hallenkirche St. Marienkirche. Diese ist eine der größten gotischen Backsteinkirchen in Brandenburg. Besucher sehen drei Chorfenster mit 117 Glasmalereifeldern. Ungewöhnlich ist das Antichristfenster. Ferner kann man z.B. die neogotische St. Gertraudkirche, Friedenskirche, Kirche St. Georg und die Heilandskapelle besichtigen.
Frankfurt Oder gewinnt einen weiteren Titel: Sie hat die meisten Kunstwerke im öffentlichen Raum in ganz Ostdeutschland. So existieren mehr als 250 Denkmäler, u.a. Skulpturen aus Bronze, Stahl, Stein und Holz, Malereien, Mosaiken und keramische Werke sowie künstlerisch gestaltete Brunnenanlagen.
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