Energiekosten
Die Anbieter für Strom und Heizwärme drehen kräftig an der Preisschraube. Im ersten Quartal erhöhten mehr als 200 Grundversorger die Strompreise um durchschnittlich vier Prozent. Bei Gas waren es bereits 8,4 Prozent. Verbraucht ein Haushalt 20.000 Kilowattstunden im Jahr, dann entstehen Mehrkosten von etwa 114 Euro. Eine Studie der Unternehmensberatung A.T. Kerney schätzt, dass sich der Gaspreis bis 2015 um bis zu 40 Prozent anheben wird. Steigende Rohölpreise treiben auch die Kosten für Heizöl in die Höhe. Wer Energiekosten einsparen möchte, sollte nicht bis zur nächsten Heizperiode warten. Statt Geräte und Heizung abzudrehen, kann man beispielsweise den Anbieter wechseln oder selber zum Energieproduzenten werden. Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen helfen, sich vom Grundversorger und stetig steigenden Jahresabrechnungen zu befreien.
Siehe auch: Gas und Stromrechnung überprüfenJahresabrechnung: Gas-Kosten steigen
Verbraucher haben meist keinen Einblick in die Preiskalkulationen der Gasanbieter. Es ist selten nachvollziehbar, warum sich die Heizkosten erhöhen. Laut Verivox stiegen die Gaspreise im vergangenem Jahr um durchschnittlich sechs Prozent. Dennoch lässt der wachsende Wettbewerb auf dem Energiemarkt weiterhin günstige Angebote zu. Wer regelmäßig wechselt, kann somit Heizkosten sparen. Ein Anbieterwechsel dauert maximal drei Wochen, ist kostenlos und mit nur wenig Mehraufwand verbunden. Dessen ungeachtet zeigte eine Umfrage von Gaspreisvergleich, dass 40 Prozent der Befragten überhaupt Preise prüfen und nur ein Bruchteil von ihnen bereits gewechselt hatte. Dies scheint für viele Verbraucher die einzige Möglichkeit, den Aufwärtstrend der Heizkosten auszubremsen. Doch Erdgas ist nur begrenzt verfügbar, weshalb der Marktwert weiter nach oben schnellen wird. Statt tatenlos zu zusehen, kann jeder die eigene Wärmeversorgung selbst in die Hand nehmen. Dabei helfen Erneuerbare Energien, wie Erdwärme, Luft oder Wasser – an denen es auch in Zukunft nicht mangeln wird. Wärmepumpen gelten als fortschrittliche Technologien, welche die Vorteile insbesondere in gut gedämmten Wohnhäusern mit Fußbodenheizung zeigen. Wer sich eine effiziente Wärmepumpe anschafft, kann langfristig die eigenen Heizkosten halbieren.
Siehe auch: Wärmepumpe der Ever Energy GroupStrompreiserhöhung, obwohl Erneuerbare Energien die Börsenpreise senken
Eine Studie mehrerer deutscher Forschungseinrichtungen geht davon aus, dass Strom aus Erneuerbaren Energien bis 2030 billiger als Kohlestrom wird. Anfang 2012 sank bereits der Preis für deutschen Grundlaststrom an der Strombörse. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 6,1 Prozent weniger, obwohl zu diesem Zeitpunkt noch alle Atomkraftwerke am Netz waren, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien mit. Diese Senkungen kommen jedoch nicht beim Verbraucher an. Ganz im Gegenteil: Knapp die Hälfte der 850 Anbieter erhöhte die Strompreise und die nächsten Unternehmen planen weitere Anhebungen von bis zu vier Prozent. Einige begründen diesen Schritt mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien. Tatsächlich stieg jedoch die EEG-Umlage weniger als ein Cent pro Kilowattstunde. So tragen die Verbraucher die teureren Beschaffungskosten und Netzentgelte hauptsächlich mit. Wer bereits heute günstigen Strom aus Erneuerbaren Energien nutzen möchte, kann selber zum Stromproduzenten werden. Dazu eignet sich eine effiziente Photovoltaikanlage, die sich trotz sinkender Einspeisevergütung lohnt. Dabei hilft das individuelle Solarkonzept, dass jedem Anlagenbesitzer erlaubt, ab dem elften Jahr kostenlose Sonnenenergie zu nutzen.
Photovoltaikanlage State of the Art der Ever Energy Group
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