Atomkatastrophe Chronologie

AKW Fukushima - Die Chronologie der Ereignisse

Chronik der schwerwiegendsten Atomunfälle

Chalk Riever (1952)
Tscheljabinsk-Majak (1957)
Windscale-Sellafield (1957/1973)
Waadtland (1969)
Harrisburg (1979)
Erwin (1979)
Tsuruga (1981)
Tschernobyl (1986)
Krümmel (1986)
Biblis (1987)
Sewersk-Tomsk-7 (1993)
Tokaimura (1999)
Fukushima (2011)



Die Grenzwerte für importierte Lebensmittel aus Japan wurden am 25.03.2011 per EU Eilverordnung einfach angehoben

Unglaublich aber wahr: Die EU Kommision erhöht nach Fukushima per Eilverordnung einfach die Grenzwerte

Bericht vom 25.03.2011
“Selbst bei Babynahrung wurde der Grenzwert erhöht!”
Per Eilverordnung hat die EU Kommision die Grenzwerte für radioaktive Strahlung erhöht…

  • für importierte Milchprodukte von 370 Bq/kg nun auf 1000 Becquerel/kg (Bq/kg).
  • für Säuglingsnahrung von 370 Bq/kg nun auf 400 Becquerel/kg (Bq/kg).
  • für importiertem Fisch aus Japan von 600 Becquerel/kg auf 1250 Becquerel/kg (Bq/kg).

Lebensmittel, die in Japan als zu belastet für den Verzehr gelten, können in Europa ganz legal in den Handel gelangen. Die EU-Grenzwerte sind viel höher als in Japan. Während z.B. importierter Fisch in Deutschland erst ab 1250 Bq/kg nicht mehr verkauft werden darf, ist der Verkauf in Japan, laut japanischen Gesetz, schon ab 500 Bq/kg verboten.


Japan erhöht ebenfalls die Grenzwerte für Strahlenbelastungen

Die Grenzwerte für die Strahlenbelastung sind auch für Kinder in Fukushima auf 20 mSv angehoben worden. Diese Strahlung darf in Deutschland ein Mitarbeiter in einem AKW jährlich aufnehmen. Für die allgemeine Bevölkerung in Deutschland gilt ein Grenzwert von einem Millisievert pro Jahr als zumutbare Zusatzbelastung zur Hintergrundstrahlung durch AKWs. Christoph von Lieven, Strahlenexperte der Umweltorganistion Greenpeace: ´Das Unverantwortliche an der Entscheidung der Regierung wird unter anderem dadurch sehr deutlich, dass Kinder aufgrund ihres Wachstums und der erhöhten Zellteilung besonders sensibel auf Strahlung reagieren. Ebenso wurden die zulässigen Jahresgrenzwerte für japanische AKW Mitarbeiter von 100 auf 250 Millisievert heraufgesetzt”



Atomkatastrophe in Japan – Die 102 Tage Chronologie der Ereignisse zum Atom-Super-GAU und die Folgen

“Hört das nukleare Drama nie auf?”
“Zumindest nicht mehr in diesem Jahr. In den letzten Wochen mögen die Nachrichten aus Fukushima nicht mehr so im Vordergrund der Medien gewesen sein. Doch die Lage in den vier Ruinen hat sich nur scheinbar stabilisiert. Tatsächlich bleibt sie weiterhin labil und kann noch katastrophale Wendungen nehmen. Wenig ist gewiss. Sogar die verbreitete Vorstellung, die drei Kernschmelzen und der Verbleib ihrer nuklearen Glut seien nun klar nachgewiesen, ist falsch. Kein Mensch weiß, ob die Kerne nur großteils oder gar völlig geschmolzen sind, ob sie noch in den Reaktordruckgefäßen verteilt sind oder als zusammenhängende Klumpen glühen. Oder schon in die gefluteten Sicherheitsbehälter (Containments) durchgebrochen sind und dort dem Betonboden zusetzen…”

Bericht vom 20.06.2011
“100 Tage Fukushima-Super GAU schon nach fünf Stunden”
“Doppelt so viel Radioaktivität und eine deutlich frühere Kernschmelze: Auch 100 Tage nach dem Erdbeben vom 11. März hat Japan das Kernkraftwerk Fukushima-1 nicht unter Kontrolle. Im Gegenteil. Tepco muss die Schwere der Nuklearkatastrophe immer wieder nach oben korrigieren und eingestehen, dass die Nuklearkatastrophe in Fukushima schlimmer ist, als lange behauptet wurde. Es ist bis heute nicht klar, ob Tepco und Regierung die Katastrophe bewusst verharmlost haben. Zumindest hat Tepco dies in den vergangenen Jahrzehnten mit Störfällen immer wieder getan….”

Bericht vom 19.06.2011
“Tag 100 nach dem Super GAU-Der Zustand des Kraftwerks Fukushima bleibt kritisch”
“In den Reaktoren 1 bis 3 sowie den Lagerbecken für abgebrannte Brennelemente entsteht weiterhin Nachzerfallswärme, die abgeführt werden muss. Andernfalls kann das Desaster von vorn beginnen: Brände, Explosionsgefahr durch Wasserstoffbildung, massenhafte Freisetzung radioaktiver Partikel in die Luft. „Die Gefahr ist erst dann gebannt, wenn an jedem einzelnen Reaktor und jedem Brennelementlagerbecken ein separater und geschlossener Kühlkreislauf angeschlossen ist“, sagt Joachim Knebel, Experte für Kerntechnik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), außerdem fällt immer mehr strahlende Flüssigkeit an…”

Bericht vom 18.06.2011
“Tepco stoppt nach nur wenigen Stunden die Reinigung des radioaktiven Wassers”
“Die Freisetzung radioaktiver Strahlung mit Cäsium sei schneller gestiegen, als ursprünglich erwartet, teilte ein Sprecher der Betreiberfirma Tepco mit. Bei der Reinigung soll radioaktiv verseuchtes Wasser dekontaminiert werden, um es danach wieder für die Kühlung der Reaktoren einzusetzen. Derzeit befinden sich in dem havarierten Meiler rund 110.000 Tonnen hochverseuchten Wassers…”

Bericht vom 17.06.2011
“Besteht auch Gefahr für weiter entfernte Gebiete?”
“Auch in größerer Distanz hat der Atomunfall Spuren hinterlassen. So kam es vorübergehend zu erhöhten Strahlungswerten im Trinkwasser von Tokio, weil entsprechende Partikel in offene Wasserbehälter gelangten, nachdem sie vom Wind aus Fukushima herangeweht wurden. Auf die gleiche Weise wurden offensichtlich Teepflanzen in 370 Kilometer Entfernung kontaminiert…”

“Kontaminierter Tee aus Japan in Frankreich aufgetaucht”
“Rund drei Monate nach der Atomkatastrophe in Fukushima ist in Frankreich radioaktiv verseuchter grüner Tee aus der japanischen Provinz Shizuoka aufgetaucht. Bei einer Einfuhrkontrolle am Pariser Flughafen Charles de Gaulle wurde in einer Lieferung radioaktives Cäsium nachgewiesen, wie die französische Generaldirektion für Verbraucherschutz (DGCCRF) mitteilte…”

Bericht vom 16.06.2011
“Dekontaminationssystem Areva erzeugt 2000 Kubikmeter hochgradig radioaktiven Schlamm”
“Die französische Areva- Anlage stellt TEPCO vor neue Probleme, fällt doch bei der Dekontamination des Wassers eine riesige Menge hochgradig radioaktiven Schlamms an, den es nach erfolgreicher Klärung zu entsorgen gilt…”

Bericht vom 15.06.2011
“Die japanische Regierung erwägt eine erneute Ausweitung der Evakuierungsgebiete um die Atomruine Fukushima.”
“«Wir werden in naher Zukunft zu einer Entscheidung kommen», sagte ein Regierungssprecher am Mittwoch dazu laut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo.
Wegen der langfristigen Strahlenbelastung waren bereits zuvor Einwohner einiger Gemeinden außerhalb der 20-Kilometer-Sperrzone um das AKW Fukushima zum Verlassen der Häuser aufgefordert worden…”

“Radioaktiv kontaminierte Wale gefangen”
“Japanische Walfänger haben bei zwei im Pazifik getöteten Zwergwalen Spuren von Radioaktivität entdeckt. Die beiden kürzlich vor der japanischen Nordinsel Hokkaido gefangenen Wale wiesen 31 beziehungsweise 24,3 Becquerel radioaktiven Cäsiums pro Kilogramm auf…”

Bericht vom 14.06.2011
“Doppelt so viel Radioaktivität freigesetzt wie offiziell bekannt gegeben wurde”
“Eine weitere Angabe musste die japanische Atomaufsicht NISA Anfang Juni drastisch nach oben korrigieren: Die Radioaktivität, die nach dem Super-GAU freigesetzt wurde, sei mit 770.000 Terabecquerel doppelt so hoch gewesen wie zunächst bekannt gegeben. Rund 80 Prozent der Radioaktivität sei über die Luft und das eingeleitete Wasser ins Meer gelangt, schätzt die Umweltorganisation Greenpeace. Was das für die Flora und Fauna und die Fischereiwirtschaft in der Region bedeutet, ist offen. …”

Bericht vom 13.06.2011
“Strontium im Grundwasser von Fukushima”
“Wie der Betreiber Tepco bekanntgab, wurde nahe der Meerwasseraufnahme des AKW radioaktives Strontium gefunden. Dessen Konzentration liege bis zum 240-Fachen über der erlaubten Höchstgrenze. Nach Angaben der Atomaufsichtsbehörde wurde das gefährliche Element außerdem im Grundwasser bei den beschädigten Reaktoren 1 und 2 des AKW entdeckt. Strontium schädigt das Knochenmark und kann Leukämie auslösen…”

Bericht vom 12.06.2011
“Mitarbeiter im Kraftwerk wurden zu hoher Strahlung ausgesetzt”
“Die Atomaufsicht hat den Kernkraftwerksbetreiber Tepco wegen einer massiven Überschreitung der zulässigen Strahlenbelastung von zwei Mitarbeitern in der havarierten Anlage gerügt. Tepco habe nun zu ermitteln, warum die beiden im Kontrollraum eingesetzten Mitarbeiter mehr als doppelt soviel Strahlung ausgesetzt waren, wie von der Regierung zugelassen…”

Bericht vom 11.06.2011
“Radioaktive Belastung steigt noch immer an”
“Tokio (RPO). In der Evakuierungszone um das Atomkraftwerk Fukushima ist in mehreren Regionen ein Anstieg der radioaktiven Strahlenbelastung gemessen worden. Er liege “über den Erwartungen”, erklärte die japanische Atomaufsicht…”

Bericht vom 10.06.2011
“Zu hohe Strahlenbelastung für die Tepco-Mitarbeiter”
“Nachdem der Fall von zwei Arbeitern, die einer Strahlenbelastung weit über den vorgeschriebenen Grenzwerten ausgesetzt worden sein sollen, bekannt wurde, besteht die Befürchtung, dass auch andere Männer am havarierten AKW unter ähnlichen Bedingungen arbeiten mussten. Dies prüfen zur Zeit Beamte des Arbeitsministeriums in Fukushima…”

Bericht vom 09.06.2011
“Tepco will rund 3000 Tonnen Wasser aus AKW Fukushima Zwei ins Meer leiten”
“Nachdem zuletzt die Bilder eines mutierten Hasens die Angst vor möglichen Mutationen durch radioaktive Verstrahlung der Umwelt geschürt hatten, plant Tepco die Einleitung von rund 3000 Tonnen radioaktiv belastetem Wasser aus der Anlage Fukushima 2 ins Meer. Unterdessen leiden die Opfer von Erdbeben und Tsunami an der schwierigen Wasserversorgung…”

Bericht vom 08.06.2011
“Japan will ruhende Atommeiler wieder hochfahren”
“TOKIO (dpa-AFX) – Japan will zu Inspektionen heruntergefahrene Atomkraftwerke zum Sommer wieder in Betrieb nehmen. Das teilte die Regierung knapp drei Monate nach dem schweren Atomunfall von Fukushima mit. Mit dem Hochfahren sollen Stromengpässe vermieden werden, wenn die Klimaanlagen wegen der jährlichen Sommerhitze auf Hochtouren laufen. Er wolle, dass die Meiler zum Juli wieder ans Netz gehen, sagte Industrieminister Banri Kaieda am Dienstag. Er hoffe, dass die umliegenden Gemeinden dafür Verständnis zeigten…”

“Japan veröffentlicht offiziellen Bericht zu Fukushima – GAU noch schlimmer als bisher zugegeben wurde”
“Dem Bericht zufolge fand in den Reaktoren 1, 2 und 3 der Anlage eine Kernschmelze statt. Es sei zudem “möglich”, dass der Brennstoff durch den inneren Reaktorbehälter hindurch auf den Boden des äusseren Sicherheitsbehälters getropft ist. Gleichwohl seien dies Vermutungen, da Untersuchungen im Inneren der beschädigten Reaktorgebäude noch unmöglich seien…”

Bericht vom 07.06.2011
“Japan zieht grünen Tee wegen erhöhter Radioaktivität aus dem Verkehr”
“Durch die Reaktorkatastrophe in Japan rief die Regierung bereits verschiedene Gemüsesorten, Milchprodukte und Fisch zurück. Jetzt wurde auch in grünem Tee erhöhte Radioaktivität festgestellt…”

Bericht vom 06.06.2011
“Strahlendosis im Reaktorgebäude von Block 1 auf 4000 Milisievert pro Stunde gestiegen”
“Wie der Betreiber Tepco mitteilte, wurde im Reaktorgehäuse von Block 1 eine Strahlenhöhe von bis zu 4000 Millisievert pro Stunde gemessen. Das sei die höchste bisher in der Luft gemessene Radioaktivität in dem zerstörten AKW…”

Bericht vom 05.06.2011
“100.000 Tonnen hochgradig kontaminiertes Wasser”
“Tepco hat mitgeteilt, dass sich mehr als 100.000 Tonnen hochgradig radioaktiv verstrahlten Wassers in der Atomruine befinden. Der Konzern fürchtet angesichts der nahenden Regenzeit, dass das Wasser ins Grundwasser gelangen könnte…”

Bericht vom 04.06.2011
“Tepco täuschte die Öffentlichkeit bewußt”
“Die Umweltschutzorganisation veröffentlichte eine Studie, die die Informationspolitik Tepcos und der japanischen sowie internationalen Atombehörden nach der Atomkatastrophe als gefährlich und verantwortungslos kritisiert. Der Studie zufolge wusste Tepco schon wenige Stunden nach dem Erdbeben von den Kernschmelzen in Fukushima, täuschte die Öffentlichkeit aber bewusst….”

Bericht vom 03.06.2011
“Hohe Radioaktivität in Schilddrüse von Arbeitern festgestellt”
“Tokio – Bei zwei Arbeitern des beschädigten japanischen Atomkraftwerks Fukushima sind in der Schilddrüse hohe Werte radioaktiven Jods festgestellt worden. Das teilte der Kraftwerksbetreiber Tepco am Montag mit. Bei einer Untersuchung der Arbeiter durch die staatliche Atomaufsichtsbehörde seien zehnmal so hohe Werte radioaktiven Jods 131 wie bei anderen Arbeiten festgestellt worden. Die Testergebnisse lassen befürchten, dass die Arbeiter Radioaktivitätswerten von mehreren hundert Millisievert ausgesetzt waren…”

Bericht vom 02.06.2011
“Langfristige Folgen für Mensch und Umwelt durch verstrahltes Wasser”
“Aktuelle Messdaten belegen, dass die Meeresalgen bei Fukushima eine fünfzigfache Überschreitung der erlaubten Strahlengrenzwerte aufweisen. Diese Ergebnisse lassen anhaltende, langfristige Risiken für Mensch und Umwelt durch kontaminiertes Meerwasser befürchten. Die neuen Ergebnisse zeigen außerdem, dass sich die Verunreinigungen auch über große Entfernungen vom Kernkraftwerk Fukushima verbreiten…”

Bericht vom 01.06.2011
“Tsunami Gefahr wurde in Japan unterschätzt”
“Tokio (dpa) – Japan hat nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde die Gefahr am Atomkraftwerk Fukushima durch einen massiven Tsunami unterschätzt. Das geht aus dem Entwurf eines Berichts der IAEA zur Atomkrise hervor, der der japanischen Regierung in Tokio überreicht wurde…”

Bericht vom 31.05.2011
“Der Wasserstand in Reaktor 1 steigt unaufhörlich an”
“Wie der Staatssender NHK berichtete, steigt das Wasser in den Turbinengebäuden von Reaktor 2 und 3 mittlerweile um 3 bis 4 Millimeter pro Stunde seit am Sonntag die ersten schweren Regenfälle in der Region eingesetzt hätten. Die Frage der Entsorgung ist nach wie vor ungelöst. Das verstrahlte Wasser droht ins Erdreich oder ins Meer zu gelangen…..”

Bericht vom 30.05.2011
“Große Gefahr für die Umwelt durch verstrahltes Wasser”
“Tokio (dpa) – Im Kernkraftwerk Fukushima macht weiter hoch radioaktiv verstrahltes Wasser Probleme. Wie der Betreiber Tepco mitteilte, wurde im Wasser am Boden des Reaktorgebäudes eins radioaktives Caesium mit Strahlenwerten von zwei Millionen Becquerel pro Kubikmeter gemessen. Es wird vermutet, dass das radioaktive Material von den geschmolzenen Brennstäben im Reaktor stammt und aus dem Druckbehälter austritt. Angesichts der beginnenden Regenzeit bereitet vor allem der rasch steigende Wasserstand Sorge. Befürchtet wird, dass erneut verstrahltes Wasser in die Umwelt gelangen könnte….”

Bericht vom 29.05.2011
“Reaktor 5 überhitzt-Kühlpumpen ausgefallen”
“Neue Probleme in der Atomruine Fukushima: Im Reaktor 5 sind die Kühlpumpen ausgefallen. Die Reparaturtrupps schalteten auf Ersatzpumpen um, die Meerwasser zur Kühlung der Reaktoren und Abklingbecken nutzen…”

Bericht vom 28.05.2011
“Im japanischen Fukushima droht neue Strahlengefahr”
“Ein Taifun nähert sich dem havarierten Reaktor – er könnte den radioaktiven Staub aufwirbeln. Kraftwerksbetreiber Tepco hat zugegeben: Die Sicherheitsvorkehrungen reichen nicht für einen Sturm oder starke Regenfälle…”

Bericht vom 27.05.2011
“Feuer in einem Gebäude der Atomanlage Fukushima-Daini”
“In einer japanischen Atomanlage des AKW-Betreibers Tepco ist am Freitag ein Feuer ausgebrochen. Der Brand sei schnell gelöscht worden, ein Austritt von Radioaktivität werde nicht befürchtet, teilte Tepco mit…”

Bericht vom 26.05.2011
“AKW Fukushima: Tepco bezweifelt eigenen Krisen-Fahrplan”
“Der Betreiber des havarierten AKW Fukushima geht offenbar davon aus, die Anlage nicht wie angekündigt bis zum Jahresende stabilisieren zu können…”

Bericht vom 25.05.2011
“Cäsium-Grenzwert am AKW Fukushima 18-fach überschritten”
“Am Reaktor 1 der Atomruine überschreite die Konzentration von radioaktivem Cäsium den Grenzwert um das 18-fache, teilte der Kraftwerksbetreiber Tepco mit. Auch über dem Reaktor 4 fand Tepco 7,5-mal mehr Cäsium 134 als erlaubt, wie das Fernsehsender NHK berichtete.
Über dem Reaktor 1 wurde demnach eine Konzentration von 360 Becquerel Cäsium 134 pro Kubikmeter Luft gemessen. Tepco rechnet damit, dass die Brennstäbe dort weitgehend geschmolzen sind…”

Bericht vom 24.05.2011
“Die Kernschmelzen in den Reaktoren 2 und 3 fanden bereits in 60-100 Stunden nach dem Zwischenfall im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi statt”
“Wenig überraschend musste die Betreiberfirma TEPCO auch am heutigen Tag Eingeständnisse machen und zugeben, dass die Kernschmelze in den Reaktoren 2 und 3 schon bereits 60-100 Stunden nach dem Tsunami stattgefunden hat.”

Bericht vom 23.05.2011
“Kernschmelze in zwei weiteren Reaktoren sehr wahrscheinlich”
“Tokio-Wie die Betreiberfirma Tepco am Dienstag in Tokio mitteilte, geht man davon aus, dass sich auch in den Reaktoren zwei und drei die Brennstäbe schon vor Wochen teilweise verflüssigt haben. Damit hätte es dann in drei der insgesamt sechs Reaktorblöcke des AKW Fukushima Daiichi eine Kernschmelze gegeben.”

Bericht vom 22.05.2011
“Vereinte Nationen: UNO ordnet Studie zu Konsequenzen aus Fukushima-Unglück an”
“Die Vereinten Nationen wollen Konsequenzen aus dem Reaktorunglück im japanischen Fukushima ziehen. In New York erklärte UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon, man habe eine Untersuchung angeordnet. Die Studie solle sich unter anderem auf die Bereiche Umwelt, Nahrungsmittelsicherheit und Atomsicherheit konzentrieren…”

Deutschland: Atomausstieg innerhalb eines Jahrzehnts möglich
“Es zeichnet sich das Ende der Atomkraft in Deutschland innerhalb eines Jahrzehnts ab.”

Bericht vom 21.05.2011
“Japan: Die Bergung der geschmolzenen Brennstäbe kann Jahrzehnte dauern”
“Die Belastung durch die nukleare Katastrophe wird mit 8,6 Milliarden Euro angegeben. Darin sind aber längst noch nicht alle Entschädigungszahlungen enthalten, die das Unternehmen leisten muss. Auch die Entsorgungskosten der geschmolzenen Brennstäbe sind bisher nicht absehbar, weil ihre Bergung Jahrzehnte dauern könnte…”

Deutschland: Für eine Woche nur vier Atomkraftwerke am Netz
“Die Energiekonzerne sehen die Gefahr eines Blackouts. Atomkraftgegner warnen davor, dass ein Blackout “inszeniert” werde. Obwohl nur noch vier Kernkraftwerke am Netz seien, führen die Energieversorger ihre Reserve an Gas- und Kohlekraftwerken nicht hoch, kritisierte der Sprecher der Anti-Atom-Organisation ´Ausgestrahlt´, Jochen Stay. Wen wunderts noch?!”

Bericht vom 20.05.2011
“Radioaktver Verstrahlungsradius um AKW Fukushma wird immer größer”
“Die radioaktive Belastung rund um die Atomruine von Fukushima weitet sich immer mehr aus. Erstmals fanden die Behörden in der 60 km entfernten nordöstlichen Präfektur Miyagi, weit außerhalb der Sperrzone, Strahlenwerte in Weidegras die fünfmal so hoch waren wie der erlaubte Grenzwert in Japan.”

Bericht vom 19.05.2011
“Die Lage im AKW Fukushima erhält zusätzliche Brisanz”
“Die Schäden am japanischen Unglücksreaktor Fukushima sind größer als bisher angenommen. Möglicherweise seien die geschmolzenen Brennstäbe auch in den Sicherheitsbehälter gelangt. Außerdem sei er Wasserspiegel im Kern deutlich niedriger als bisher angenommen. Sollte der Kernbrennstoff den Reaktorkessel durchschmelzen, dann könnte die Lage ´rapide eskalieren´, so ein Sprecher der Umweltorganisation Greenpeace.”

“Gefahr einer verheerenden Dampfexplosion in Reaktor 1,2 und 3″
“In Reaktor 1 sind die Brennstäbe schon wenige Stunden nach dem Erdbeben geschmolzen. Das radioaktive Material liegt nun vermutlich auf dem Boden des Reaktordruckbehälters. In den Reaktoren 2 und 3 werden ähnliche Kernschmelzen befürchtet, wie Tepco offiziell bestätigte, im schlimmsten Fall könnte es zu einer verheerenden Dampfexplosion kommen”

Bericht vom 18.05.2011
“Hochradioaktives Wasser floss über Kabelrohre ins Meer”
“Mehr als eine halbe Million Mal so viel Cäsium 134 wie zulässig wurden in dem Wasser festgestellt. Der Betreiber vermutet, dass das Wasser aus dem Turbinengebäude von Reaktor 3 stammt. Dort wurden 750 Millisievert (mSv) pro Stunde gemessen – Menschen wären in wenigen Stunden tödlich verstrahlt. Lediglich 1 mSv Dauerbestrahlung gilt als unbedenklich. Klinische Symptome der Strahlenkrankheit zeigen sich ab 150 mSv Dosis. Da in 2 Wochen die Taifun Zeit in Japan beginnt, werden wohl erneut große Mengen von hochgiftigem, verstrahlten Wassers ins Meer gelangen.”

“Vom AKW Fukushima geht weiterhin Gefahr aus”
“Im Kernkraftwerk Fukushima hat sich geschmolzener Kernbrennstoff durch den Stahlboden des Reaktors gefressen. Es droht eine verheerende Explosion, wenn sich der Kernbrennstoff weiter nach unten brennt. Große Teile der Brennstäbe in Block 1 sind zu einem Uranklumpen verschmolzen, der sich nun auf dem Boden des Reaktordruckbehälters befindet.”

Bericht vom 17.05.2011
“Auch in 60 km Entfernung noch hohe Strahlung gemessen”
“In der Stadt Fukushima, 60 Kilometer vom AKW entfernt, hat Greenpeace im Schnitt Strahlenwerte gemessen, die bedeuten, dass die Menschen dort in nur 14 Tagen schon der amtlich zulässigen Jahresdosis ausgesetzt sind”

“Millionen Liter Wasser verstrahlt”
“Die permanente Kühlung mithilfe von Millionen Litern von Wasser zeigen einerseits “eine gewisse Wirkung”, so Regierungssprecher Yukio Edano, andererseits behindert jedoch das viele verstrahlte Wasser die weiteren Arbeiten.”

Bericht vom 16.05.2011
“3000 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser”
“Nach der Entdeckung von 3000 Tonnen radioaktiv verseuchtem Wassers, versucht Tepco mit einem großen Lastkahn das Wasser aufzunehmen, um ihn als Sammelbecken zu nutzen. Was dann mit dem Wasser geschehen soll ist noch unklar.”

Bericht vom 15.05.2011
“40 km Todes-Zone”
“Im Umkreis von 40 km um den Reaktor ist das Land für viele viele Jahre verstrahlt und damit vollkommen unbewohnbar geworden. Die Alpha Strahlen schädigen die Körperzellen. Die Beta Strahlen verursachen unter anderem starke Verbrennungen. Gamma Strahlen schädigen hauptsächlich das Erbgut des Menschen.”

Bericht vom 14.05.2011
“Todesfall im AKW Fukushima”
“Tokio (dpa) – Bei den Reparaturarbeiten im havarierten Atomkraftwerk Fukushima ist erstmals ein Arbeiter vermutlich aus Erschöpfung ums Leben gekommen. Der zwischen 60 und 70 Jahre alte Mitarbeiter einer Vertragsfirma kollabierte und verlor das Bewusstsein. Der Mann war gerade mit dem Transport von Materialien an einer Abfallbeseitigungsanlage im AKW beschäftigt”

Bericht vom 13.05.2011
“Reaktor in Fukushima schwerer beschädigt als angenommen”
“An der Druckkammer von Reaktor des havarierten Atomkraftwerk Fukushima wurde ein weiteres Leck entdeckt. Der Wasserpegel in der Druckkammer ist deutlich niedriger als erwartet. Von den 11000 Kubikmeter Wasser die zur Kühlung in die Druckkammer gepumpt wurden, ist der größte Teil inzwischen versickert.”

Bericht vom 11.05.2011
“Weiteres AKW in Japan setzt Radioaktivität frei”
“In Japan ist am einem weiteren Atomkraftwerk Radioaktivität ausgetreten. Betroffen ist das Kraftwerk Tsuruga Zwei in der Präfektur Fukui, 360 km vom havarierten AKW Fukushima Eins entfernt. Dort gibt es eventuell Probleme mit der Umhüllung eines oder mehrerer Brennstäbe. Es wurden erhöhte radioaktive Werte von Iod-133 sowie von Xenon gemessen.
Schon im Jahre 1981 waren beim Kraftwerk Tsuruga Eins radioaktive Substanzen entwichen, was der Betreiber wohl verschleiert hatte.”

Bericht vom 10.05.2011
“Japan riegelt Evakuierungszone komplett ab
-27.000 Haushalte betroffen”

“In einer Pressekonferenz teilte der japanische Regierungssprecher Yukio Edano mit, dass die Evkuierungszone von nun an komplett abgeriegelt werden wird. Edano teilte weiterhin mit, dass die Sperrung der Evakuierungszone insgesamt 27.000 Haushalte betreffe, welche auf 9 Gemeinden verteilt sind. Die totale Absperrung soll einer Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung vorbeugen.”

Bericht vom 09.05.2011
“Türen von Reaktor 1 in Fukushima geöffnet”
“Am Donnerstag hatten Arbeiter Belüftungsrohre mit einem Filtersystem verbunden, um radioaktive Substanzen aus dem Reaktorgebäude zu filtern. Messungen der Radioaktivität in der Luft aus dem Gebäude hatten Tepco zu der Entscheidung veranlasst, die Türen nun zu öffnen. Es sei zwar möglich, dass durch die geöffneten Türen noch Radioaktivität in die Umgebung entweiche. Diese würde nach Überzeugung von Tepco jedoch nur auf dem Werksgelände eine geringe Erhöhung der Strahlendosis verursachen.”

Bericht vom 08.05.2011
“Fukushima frühestens Ende des Jahres unter Kontrolle”
“Der Betreiber Tepco gab bekannt, dass das havarierte AKW in Fukushima frühestens zum Ende des Jahres wieder unter Kontrolle sein wird. Der Einsatz von Robotern soll die Strahlenbelastung der Arbeiter in Fukushima senken und eine Wiederherstellung wichtiger Kühlfunktionen ermöglichen”

Bericht vom 07.05.2011
“Langzeitfolgen der Strahlung auch in Deutschland”
“Tschernobyl hat es gezeigt. 25 Jahre nach dem Super-GAU ist die Strahlung zu über 90% noch messbar, die durch radioaktv belasteten Regen (genannt “wash out”) den gesamtem Alpenraum kontaminiert hat. Pilze und Wildschweine aus Bayern sind bis heute stark belastet und werden es auch noch bis zu 300 Jahre sein”

Bericht vom 06.05.2011
“Japan: Tepco schließt erneutes Leck nicht aus”
“Die Brennstäbe liegen offen. Ein Leck konnte geschlossen werden, dafür ist die Strahlung immer noch extrem hoch. Laut AKW-Betreiber Tepco könnte immer noch verstrahltes Wasser ins Meer fließen. Die radioaktive Belastung des Meeresgrundes vor Fukushima Eins liegt 100- bis 1000-fach höher als in Normalzeiten.”

“Deutschland: Schwachpunkt Sicherheitsbehälter”
“Die Sicherheitsbehälter der vier ältesten deutschen Siedewasserreaktoren sind schlechter gegen die Folgen einer Kernschmelze geschützt als die der japanischen Katastrophenreaktoren.”

Bericht vom 05.05.2011
“Meer vor Fukushima stark radioaktiv verseucht”
“Im Meerwasser nahe des beschädigten japanischen Atomkraftwerks Fukushima hat der Kraftwerksbetreiber Tepco stark erhöhte Radioaktivitätswerte festgestellt. Die Proben seien etwa 15 Kilometer von der Anlage entfernt entnommen worden und hätten einen um das 600-fache erhöhten Wert radioaktiven Cäsiums 137 aufgewiesen, teilte Tepco mit.”

Bericht vom 04.05.2011
“Roboter filmt in Fukushima”
“Radioaktive Strahlung im Reaktor höher als von Tepco erwartet.”

Bericht vom 04.05.2011
“Radioaktivität im Meeresgrund gestiegen”
“Der Meeresgrund vor dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima ist teilweise stark radioaktiv belastet. Die Strahlung ist bis zu 1000-fach höher als normal, meldet die Nachrichtenagentur Kyodo und beruft sich auf den Fukushima-Betreiber Tepco.”

Bericht vom 03.05.2011
“Störfall in weiterem japanischen AKW”
“Neue Atom-Probleme in Japan: Während die Retter mit Hochdruck am Kraftwerk Fukushima I arbeiten, gibt es einen Zwischenfall im weit entfernten AKW Tsuruga II im Westen des Landes. Gefahr für die unmittelbare Umgebung bestehe aber nicht, erklärten die Behörden. Das Ausmaß des Vorfalls ist noch nicht klar.”

Bericht vom 02.05.2011
“Dreifache Dosis
Wieder Fukushima-Arbeiter verstrahlt”

“Beim Einsatz im schwer beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist eine zweite Arbeiterin einer hohen Strahlendosis ausgesetzt worden. Die Frau, die bei der medizinischen Betreuung der Arbeiter eingesetzt war, habe eine Strahlung von 7,49 Millisievert abbekommen, erklärte die Akw-Betreiberfirma Tepco.

Bericht vom 01.05.2011
“Atomkatastrophe in Japan: Atomberater wirft Regierung Rechtsbruch vor”
“Willkürliche Anhebung der Grenzwerte für radioaktive Strahlung.
Japans Atomberater wirft Regierung Rechtsbruch vor. Der von der japanischen Regierung eingeführte Grenzwert von 20 Millisievert pro Jahr für die radioaktive Strahlenbelastung von Schülern in der Nähe von Fukushima sei inakzeptabel. ‘Ich kann das als Wissenschaftler nicht zulassen’, sagte Kosako.

Bericht vom 30.04.2011
“Strahlengrenzwerte in Schulen überschritten”
“Mit schwerem Gerät tragen Arbeiter an Schulen und Kindergärten in der Stadt Koriyama die oberste Erdschicht ab.
Grund für die Maßnahme: An mehreren Stellen im Boden war der Strahlengrenzwert für Kinder überschritten”

Bericht vom 29.04.2011
“Radioaktivität
im AKW Fukushima stark gestiegen

“Die Werte für radioaktives Cäsium 134 und Cäsium 137 sowie für Jod 131 im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima haben sich im Vergleich zu den vor einem Monat gemessenen Daten vervielfacht: Wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete, wuchs der Wert für Cäsium 134 und 137 etwa um das 250-fache. Bei Jod 131 sei es etwa das Zwölffache gewesen.”

Bericht vom 28.04.2011
“Radioaktivität
in Fisch und Spinat nahe Fukushima”

Tokio (dpa) –
“Bei zwei Fischproben und bei Spinat sind in der Nähe des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima erhöhte Wert radioaktiven Cäsiums gefunden worden. Sie waren fünf- bis sechsmal höher, als gesetzlich erlaubt, berichtet der Sender NHK.”

Bericht vom 27.04.2011
“25 Jahre nach der Reaktorkatastrophe:
Tschernobyl wütet in den Genen”

“Ein Vierteljahrhundert ist die Katastrophe von Tschernobyl bereits her. Doch die Folgen der radioaktiven Strahlung nehmen zu, sagt die Ärztin Dörte Siedentopf im Interview mit tagesschau.de.”

Bericht vom 26.04.2011
“Gedenken an Tschernobyl-Opfer-
Ein Experiment, das in der Katastrophe endete”

“In der Ukraine ist der Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren gedacht worden. Bei der Explosion am 26. April 1986 trat Radioaktivität in zuvor ungeahntem Ausmaß aus. Die Welt erlebte den ersten Super-GAU – und die UdSSR setzte alles daran, die Katastrophe zu vertuschen”

Bericht vom 25.04.2011
“Tiere in Fukushima-Sperrzone werden getötet”
“Wenn überhaupt nur für Stunden und unter strengsten Auflagen dürfen die Bewohner rund um das zerstörte AKW Fukushima in ihre Häuser zurück. Ihre Tiere hungern. Nun rückt ein staatliches Todeskommando aus. In Strahlenschutzkleidung gingen am Montag sechs Mitarbeiter der Provinzregierung von Fukushima in die Zone im Umkreis von 20 Kilometern um die Atomruine, um hungernde Kühe, Schweine und andere Tiere zu töten.”

Bericht vom 23.04.2011
“Gedenken an Tschernobyl-Opfer-
Ein Experiment, das in der Katastrophe endete”

“In der Ukraine ist der Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren gedacht worden. Bei der Explosion am 26. April 1986 trat Radioaktivität in zuvor ungeahntem Ausmaß aus. Die Welt erlebte den ersten Super-GAU – und die UdSSR setzte alles daran, die Katastrophe zu vertuschen”

Bericht vom 22.04.2011
“Verheerende Folgen für die Bevölkerung”
“Es gibt verschiedenste Stoffe, die aus einem Kernkraftwerk austreten können. Jeder einzelne birgt eigene Risiken, nicht nur für Techniker im Kraftwerk, sondern auch für Menschen in Hunderten Kilometern Entfernung. Werden radioaktive Stoffe in die Luft gepustet, etwa bei einer Explosion, verteilt der Wind die radioaktive Wolke über das Land – mit verheerenden Folgen für die Bevölkerung.”

Bericht vom 21.04.2011
“Fukushima – Japan verhängt dauerhafte Sperrzone”
Auf eigene Faust zurück in die Wohnung und Habseligkeiten herausholen: Dieses Vorgehen wird für Zehntausende Menschen nicht mehr möglich sein. Im Umkreis von 20 Kilometern rund um das Krisen-AKW ist der Zutritt jetzt offiziell verboten.”

Bericht vom 20.04.2011
“Umweltverschmutzung – Japans Küste verseucht”
Millionen Liter vertrahlten Wassers flossen aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima in den Pazifik und lösten Sorgen bei Natürschützern aus”

Bericht vom 14.04.2011
“Fukushima gefährlicher als Tschernobyl”
“Sebastian Pflugbeil, Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz, hat die Atomkatastrophe in Japan gefährlicher eingestuft als den Super-GAU von Tschernobyl vor 25 Jahren.”

Bericht vom 13.04.2011
“Japan leistet Abbitte wegen verseuchten Wassers”
“Tokio (dpa) – Der Strom radioaktiv verseuchten Wassers in den Pazifik belastet Japans Beziehungen zu seinen Nachbarn. Außenminister Matsumoto gibt zu, dass Japan erst nach Beginn der Einleitung die Botschaften der Pazifik-Anrainerstaaten informiert hat.”

Bericht vom 12.04.2011
“Fukushima – so schlimm wie Tschernobyl”
“Japan ruft die höchste Gefahrenstufe aus. Die Katastrophe wurde auf der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse (“INES”) auf die höchste Stufe 7 eingeordnet. Es sind sehr große Mengen an Radioaktivität freigesetzt worden und werden weiterhin freigesetzt”

Bericht vom 10.04.2011
“Vier Wochen nach dem Erdbeben in Japan bleibt die Lage im Atomkraftwerk Fukushima ernst.”
“Die Folgen der Atomkatastrophe sind gravierend.”

Bericht vom 08.04.2011
“Auch das Atomkraftwerk Onagawa hat jetzt ein Leck”
“Ein schweres Nachbeben der Stärke 7,4 erschüttert den Norden, es kommt zu Problemen an weiteren Kernkraftwerken. Im AKW Onagawa schwappt radioaktives Wasser aus einem Abklingbecken, an mehreren Stellen werden Lecks gefunden. In mehreren AKW gibt es Probleme mit dem Strom.

Bericht vom 06.04.2011
“7,5-Millionenfach über den zulässigen Grenzwerten”
“Die Strahlung im Meer bei den Atomreaktoren ist stark erhöht. Es werden Messergebnisse bekannt, wonach die Jod-Konzentration im Meer vor Reaktorblock 2 um das 7,5-Millionenfache über den zulässigen Grenzwerten liegt.”

Bericht vom 05.04.2011
“Radioaktiv verseuchtes Wasser bleibt ein Problem.”
“Der Energiekonzern Tepco beginnt, 11 500 Tonnen leicht verseuchtes Abwasser in den Pazifik zu pumpen. Damit sollen Tanks frei werden, um dort stärker strahlendes Abwasser zu speichern. Das radioaktiv verseuchte Wasser bleibt ein Problem: 60 Millionen Liter sollen im Keller der Reaktorgebäude sowie in unterirdischen Kanälen stehen. Das Wasser behindert die Bemühungen, die Atomruine in den Griff zu bekommen.”

Bericht vom 04.04.2011
“Japan kämpft weiter gegen radioaktives Leck.”
“Tokio (dpa) – Aus dem havarierten Atomkraftwerk in Fukushima gelangt weiter Radioaktivität in die Umwelt. Versuche, den Abfluss verseuchten Wassers durch einen Riss ins Meer mit Hilfe chemischer Bindemittel zu stoppen, haben bislang keinen Erfolg gebracht…
…Derweil wurde laut der Nachrichtenagentur Kyodo außerhalb der 30-Kilometer-Sicherheitszone um das Kraftwerk Radioaktivität oberhalb der erlaubten Grenzwerte gemessen.”

Bericht vom 03.04.2011
“Aus dem Riss beim Reaktor 2 fließt weiter Wasser”
“Versuche, den Spalt mit Beton und Kunststoff abzudichten, schlagen fehl. Der Betreiber schafft es nicht, das Leck zu schließen und räumt ein: Die Krise wird zum Dauerproblem. Zudem dreht jetzt wieder der Wind gen Tokio.”

Bericht vom 02.04.2011
“Radioaktives Wasser belastet den Pazifik.”
“Die Behörden geben bekannt, dass aus einem Riss im Atomreaktor hoch radioaktives Wasser in den Pazifik sickert. Nach Einschätzung des Greenpeace-Experten Wolfgang Sadik sind die gemessenen Werte „lebensbedrohlich“. Andere Fachleute rechnen damit, dass das radioaktive Wasser rasch verdünnt wird.

“Schlampereien in Fukushima 1″
“Die Situation im havarierten Unglücksreaktor Fukushima 1 ist katastrophal – und ständig kommen neue Schlampereien des Betreibers ans Licht. Offenbar sind viele Arbeiter schlecht geschützt, außerdem werden schon wieder falsche Messwerte veröffentlicht…”

Bericht vom 01.04.2011
“10.000 Mal über dem erlaubten Grenzwert”
“Nach Angaben eines Sprechers von Tepco war am Mittwoch eine Probe aus dem Grundwasser unter der Anlage Fukushima 1 genommen worden. In dieser seien 430 Becquerel pro Kubikzentimeter gemessen worden – 10.000 Mal über dem erlaubten Grenzwert. Auch im Meerwasser vor dem Atomkraftwerk nimmt die radioaktive Verseuchung weiter zu: Tepco teilte mit, dass die Konzentration von radioaktivem Jod den zulässigen Höchstwert um das 4385-fache überschritten habe. Das ist der höchste Wert seit dem Beginn der Katastrophe Mitte März…”

Schlagzeile vom 31.03.2011
“1000 verstrahlte Leichen”
“Das Meerwasser vor dem AKW Fukushima erreicht Rekordstrahlenwerte. Nicolas Sarkozy hält dennoch ein Plädoyer für Atomkraft. Viele Leichen können nicht geborgen werden. Die Leichen in der 20-Kilometer-Evakuierungszone seien hoher Strahlung ausgesetzt gewesen, hieß es…”

Schlagzeile vom 30.03.2011
“Regierung plant Notmaßnahmen”
“Im Meer vor Fukushima steigt die Radioaktivität. Der zulässige Grenzwert für Jod-131 wird um mehr als das 3300-Fache überschritten. Die Regierung plant Notmaßnahmen, um die weitere Ausbreitung der Radioaktivität zu verhindern. Unter anderem soll ein ferngesteuertes Fahrzeug Kunstharz über die Trümmer sprühen.”

“Tepco erwägt teilweisen Weiterbetrieb von Fukushima-Reaktoren”
“Bei Tepco laufen Überlegungen zur Stabilisierung der Lage, zur Einsparung von Energie – und zu einem möglichen erneuten Betrieb von zwei Reaktoren des Fukushima Atomkraftwerks…”

Schlagzeile vom 29.03.2011
“Lage in Japan unvorhersehbar”
“Atom-Ruine in Fukushima weiterhin völlig außer Kontrolle.”

Schlagzeile vom 28.03.2011
“Teilweise Kernschmelze in Unglücksreaktor”
“Die Regierung in Tokio räumt ein, dass im Reaktor 2 in den vergangenen zwei Wochen vermutlich eine Kernschmelze eingesetzt hat. Im Boden rund um Fukushima werden Spuren des hoch giftigen Plutoniums gefunden. Der zulässige Grenzwert für Jod-131 im Meer vor Fukushima wird um mehr als das 4300-Fache überschritten. Auch das Grundwasser bei Block 1 ist nach Tepco-Angaben stark verstrahlt. 10 000-fach erhöhte Werte von Jod-131 seien entdeckt worden…

Schlagzeile vom 27.03.2011:
“Strahlung an Meiler 2 um das zehn-Millionen-fache erhöht?”
“Tepco macht widersprüchliche Angaben über die Stärke der Strahlung an Meiler 2. Erst soll sie um das zehn-Millionen-fache erhöht sein, dann um deutlich weniger, dann soll neu geprüft werden. Sicher ist derweil, dass das Meerwasser vor dem AKW stark mit radioaktivem Jod belastet ist…”

Schlagzeile vom 26.03.2011:
“Zulässiger Grenzwert weit überschritten”
“Im Meerwasser vor dem AKW wird eine Belastung mit radioaktivem Jod gemessen, die den zulässigen Grenzwert um das 1250-fache übersteigt.”

Schlagzeile vom 25.03.2011:
“Atomangst: Frachtschiffe meiden Tokio”

Schlagzeile vom 24.03.2011:
“Trinkwasser radioaktiv belastet”
“Die Stadtregierung von Tokio warnt vor radioaktiv belastetem Trinkwasser und den gefährlichen Folgen der Strahlung. Es werden Werte von 210 Becquerel pro Liter an radioaktivem Jod-131 festgestellt. Babys sollen deshalb kein Leitungswasser mehr trinken.”

Eine Spiegel Online Schlagzeile vom 23.03.2011:
“Bundesamt für Strahlenschutz erwartet erhöhte Strahlenlast”
“Tokio – Die Strahlung aus dem havarierten Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi sorgt für Unruhe in aller Welt: Das Umweltbundesamt rechnet nun damit, dass Luftströmungen mit radioaktiven Partikeln Mitteleuropa erreichen könnten…”

Schlagzeile vom 22.03.2011:
“Erhöhte Strahlung im Trinkwasser”
” Die Regierung verbietet wegen radioaktiver Belastung den Verkauf von Spinat und anderem Blattgemüse in insgesamt vier Präfekturen. Aus neun Gebieten wird erhöhte Strahlung im Trinkwasser gemeldet.”

Schlagzeile vom 21.03.2011:
“Aus dem Reaktor 3 des AKW Fukushima steigt gräulicher Rauch aus”
“Die Arbeiter wurden abgezogen und mussten Schutzräume aufsuchen. Zuvor war über Block 3 grauer Rauch aufgestiegen, der mittlerweile aber wieder verschwunden ist. Kaum hat sich die Rauchwolke aus Block 3 verzogen, steigt nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo nun über dem havarierten Reaktor Nummer 2 Rauch auf.”

Schlagzeile vom 20.03.2011:
“AKW Fukushima-Ein schleichender Super-Gau, der bereits voll im Gange ist”
“Immer mehr Radioaktivität entweicht aus dem AKW Fukushima. Einsatzkräfte wurden verstrahlt, Lebensmittel und Trinkwasser in einigen Gebieten sind bereits belastet.”

Schlagzeile vom 19.03.2011:
“Verkaufstopp von Lebensmitteln aus der Präfektur Fukushima”
“Spinat und Milch aus der Umgebung des Atomkraftwerks Fukushima eins sind radioaktiv verstrahlt. Im Trinkwasser von Tokio und in fünf weiteren Präfekturen ist radioaktives Jod aufgetaucht. Das japanische Gesundheitsministerium ordnet einen Verkaufsstopp von Lebensmitteln aus der Präfektur Fukushima an.”

Eine Spiegel Online Schlagzeile vom 18.03.2011:
“Fukushima-Stabil am Abgrund”
“Können die Einsatzkräfte im AKW Fukushima eine Nuklearkatastrophe noch größeren Ausmaßes abwenden? Die Internationale Atomenergiebehörde nennt die Lage sehr ernst…”

Schlagzeile vom 17.03.2011:
“Der Reaktorunfall zeigt erste Auswirkungen”
“Spinat und Milch aus der Umgebung von Fukushima 1 sind radioaktiv verstrahlt. Auch im Trinkwasser von Tokio und in fünf weiteren Präfekturen taucht radioaktives Jod auf. Das Gesundheitsministerium ordnet einen Verkaufsstopp von Lebensmitteln aus der Präfektur Fukushima an.”

Schlagzeile vom 16.03.2011:
“Fukishima Strahlung erreicht neue Höchstmarken”
“Mit ca. 1000 Millisievert erreicht die Strahlung in Fukushima I neue Höchstmarken. Zum Vergleich, 1 Millisievert ist die Menge, die ein Mensch in Deutschland verteilt über ein ganzes Jahr aufnehmen darf. “

Schlagzeile vom 15.03.2011:
“Gefahr einer Kernschmelze steigt”
“Brennstäbe nicht mehr von Wasser bedeckt in Reaktor 2 (Fukushima Eins). Tepco registriert am Haupttor von Fukushima Eins erhöhte Strahlung: doppelt so hoch wie zuvor gemessenes Maximum. Auch in Tokio wird erhöhte Radioaktivität gemessen. Regierungssprecher Edano sagt: „Wir reden jetzt über eine Strahlendosis, die die menschliche Gesundheit gefährden kann.“ Regierung: Bei dritter Explosion erstmals innere Schutzhülle des Reaktors 2 beschädigt”

Schlagzeile vom 14.03.2011:
“Radioaktivität tritt aus”
“Nach Angaben des Regierungssprechers Yukio Edano soll der Strahlenmantel von Reaktor 2 beschädigt sein, so dass hier Radioaktivität austritt. Am Abend sind im Bereich des Haupttors von Fukushima I 3100 Microsievert gemessen worden.”

Schlagzeile vom 13.03.2011:
“Alarmierende Lage im Atomkraftwerk Fukushima”
“Kühlungsausfall im Reaktor 3 (Fukushima Eins). Laut Nachrichtenagentur Kyodo bisher 15 Menschen verstrahlt. 400-fach erhöhte Radioaktivität in der Umgebung des AKW Onagawa, soll von der Anlage Fukushima Eins kommen.”

Schlagzeile vom 12.03.2011:
“Eventuell Kernschmelze”
“Die Atomsicherheitsbehörde äußert die Vermutung, dass im Reaktor von Fukushima 1 möglicherweise bereits die Kernschmelze begonnen habe.”

Schlagzeile vom 11.03.2011:
“Atomarer Notfall”
“Mit dem Hinweis auf eine reine Vorsichtsmaßnahme ruft die Regierung den atomaren Notfall aus. In der Umgebung des Atomkraftwerks Fukushima I werden ca. 2000 Bewohner evakuiert. Die Evakuierungszone wird von anfangs zwei auf drei Kilometer ausgedehnt.”


Lesen Sie dazu auch folgende Artikel:



Energiewende 2011: Erneuerbare Energien als Alternative zur bedrohlichen Atomkraft

–>Die Zeit ist nun reif für die Energiewende



Gut vorbereitet: Katastrophenschutz

–>Was tun beim Atomunfall und radioaktiver Strahlung



Umdenken: Ein wichtiger Schritt in eine Zukunft ohne Atomkraft

–>Erneuerbare Energien – ja bitte.



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Kundenreferenzen – Testimonials

Wir befragen unsere Kunden nach Ihren Erfahrungen mit der Ever Energy Group GmbH:

–>Lesen Sie hier was Kunden zur Ever Energy Group GmbH sagen (bitte anklicken)



Siehe auch:
Wie Sie mit dem Rundum-Sorglos-Solarkonzept einen soliden Vermögensaufbau erreichen


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